Kinesiotaping in der Logopädie
Kinesiotaping kann in der Logopädie als ergänzende Maßnahme eingesetzt, insbesondere bei Störungen der orofazialen Muskulatur.
Die Anwendung sollte innerhalb des eigenen Kompetenzbereichs erfolgen und in das logopädische Behandlungskonzept eingebettet sein
Das Seminar vermitteln Anatomie, Indikationen, Kontraindikationen und praktische Anlagetechniken
Mögliche Einsatzgebiete
- Orofazialen myofunktionellen Störungen (z. B. Lippen- oder Zungenschwäche)
- Fazialisparese
- Dysphagie (Schluckstörungen)
- Dysarthrie mit eingeschränkter Muskelaktivität
- Kiefergelenksbeschwerden (in interdisziplinärer Zusammenarbeit)
- Unterstützung der Haltung im Kopf-Hals-Bereich
Wirkprinzip
Je nach Anlagetechnik soll das Tape:
- die Muskelaktivität fördern oder hemmen,
- die Propriozeption (Körperwahrnehmung) verbessern,
- Schwellungen reduzieren,
- Schmerzen lindern,
- Bewegungsabläufe unterstützen.
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Typische Tape-Anlagen
Je nach Therapieziel werden beispielsweise Tapes angelegt:
- zur Unterstützung des Mundschlusses (Orbicularis-oris-Muskel),
- zur Aktivierung der Wangenmuskulatur,
- zur Förderung der Zungenbeinmuskulatur beim Schlucken,
- zur Unterstützung der mimischen Muskulatur bei Fazialisparese.
Für den sicheren Einsatz ist eine fundierte Schulung wichtig, da insbesondere im Gesichts- und Halsbereich anatomische Kenntnisse erforderlich sind.
Dozentin
Regine Steffan
Physiotherapeutin, Manualtherapeutin
Unterrichtseinheiten und Fortbildungspunkte
12 UE / 12 FP
Kosten
Die Kosten für das komplette Seminar beträgt 170,00 € inkl. Skript und Material.
Seminartermine
13-03-2027
bis
14-03-2027
Kinesiotaping kann in der Logopädie als ergänzende Maßnahme eingesetzt, insbesondere bei Störungen der orofazialen Muskulatur.
